Diese Seite enthält eine orientierende, nicht abschließende Übersicht ausgewählter Normen und Regelwerke (Schweißtechnik / Beschichtungstechnik). Sie dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Rechts- oder Vertragsberatung dar.
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Diese Übersicht bündelt zentrale Regelwerke für Planung, Fertigung, Qualitätssicherung und Prüfung in der Schweißtechnik. Die Auswahl ist orientierend; für Projekte ist stets der vertraglich geforderte Ausgabestand maßgeblich.
Qualitätsanforderungen für das Schmelzschweißen metallischer Werkstoffe
Die ISO-3834-Reihe definiert Qualitätsanforderungen für das Schmelzschweißen metallischer Werkstoffe in Werkstätten und auf Baustellen.
Sie beschreibt Prozesse, Verantwortlichkeiten, Prüf- und Dokumentationspflichten sowie Abstufungen der Anforderungen je nach Qualitätsstufe.
In der Praxis ist sie eine Kernbasis für Schweißbetriebs- und Fertigungsorganisation und wird häufig mit Ausführungsnormen kombiniert.
Schweißaufsicht: Aufgaben und Verantwortung
ISO 14731 legt Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Schweißkoordination innerhalb eines Herstellbetriebs fest.
Sie unterstützt die Zuordnung von Kompetenzen zu qualitätsrelevanten Tätigkeiten entlang des gesamten Schweißprozesses.
Damit schafft sie eine klare organisatorische Grundlage für Audits, Zertifizierungen und stabile Fertigungsqualität.
Ausführung von Stahltragwerken: Technische Regeln
EN 1090-2 regelt die technischen Anforderungen an die Ausführung von Stahltragwerken einschließlich schweißtechnischer Fertigungsanforderungen.
Sie verknüpft Ausführungsklassen, Prüfanforderungen, Dokumentation und Qualitätsmaßnahmen mit der werkseigenen Produktionskontrolle.
Für viele Stahlbau-Anwendungen ist sie das zentrale Ausführungsregelwerk und beeinflusst direkt Nachweisführung und Fertigungsabläufe.
Bahnanwendungen: Anforderungen an Schweißbetriebe
EN 15085-2 definiert Anforderungen an Schweißbetriebe für das Schweißen von Schienenfahrzeugen und Komponenten.
Sie beschreibt Einstufungen, Nachweise, organisatorische Anforderungen und Rahmenbedingungen für Konformität und Zertifizierung.
Damit ist sie das zentrale Regelwerk, wenn Schweißarbeiten im Bahnumfeld qualitätsgesichert und auditierbar umgesetzt werden müssen.
Prüfung von Schweißern: Stähle
EN ISO 9606-1 legt Anforderungen und Prüfbedingungen für die Qualifizierung von Schweißern für Stähle fest.
Sie definiert Geltungsbereiche, Prüfstücke, Prüfungen und Kriterien für die Anerkennung und Gültigkeit von Prüfungen.
Damit ist sie die Standardreferenz für schweißerbezogene Qualifikationsnachweise im Stahlbereich.
Qualifikation von Schweißbedienern und Einrichtern (mechanisiert/automatisiert)
ISO 14732 beschreibt die Qualifizierungsprüfung für Schweißbediener und Einrichter bei mechanisiertem und automatischem Schweißen.
Sie legt fest, wie Kompetenz für Bedienung, Einrichtung und Überwachung der Schweißanlage nachgewiesen wird.
Das Regelwerk ist besonders relevant für serielle Fertigung, Robotik und automatisierte Prozesse mit dokumentierter Prozesssicherheit.
ZfP-Personal: Qualifizierung und Zertifizierung
ISO 9712 definiert Anforderungen an Qualifizierung und Zertifizierung von Personal für zerstörungsfreie Prüfverfahren.
Sie regelt Ausbildungs- und Erfahrungszeiten, Prüfungen, Rezertifizierung sowie die organisatorischen Rahmenbedingungen der Zertifizierung.
Damit schafft sie eine international vergleichbare Kompetenzbasis für VT, MT, UT, RT und weitere ZfP-Verfahren.
Allgemeine Regeln zur Spezifikation und Qualifizierung von Schweißverfahren
ISO 15607 legt die Grundregeln fest, nach denen Schweißverfahren beschrieben und qualifiziert werden.
Sie strukturiert anerkannte Qualifizierungswege und verweist auf die zugehörigen Normteile für WPS und Verfahrensprüfung.
Damit bildet sie den normativen Rahmen, um WPS und WPQR konsistent und auditfähig aufzubauen.
WPS: Inhalt und Struktur für Lichtbogenschweißen
ISO 15609-1 beschreibt, welche Angaben eine Schweißanweisung für Lichtbogenschweißen enthalten muss.
Sie definiert die erforderlichen Prozess-, Werkstoff-, Naht- und Parameterangaben zur reproduzierbaren Fertigung.
Damit wird die WPS zu einem belastbaren Arbeits- und Qualitätsdokument für Produktion, Prüfung und Rückverfolgbarkeit.
Verfahrensprüfung (WPQR) für Stahl und Nickel (Lichtbogen/Gas)
ISO 15614-1 legt Anforderungen an die Verfahrensprüfung fest, um Schweißverfahren für Stahl und Nickelwerkstoffe zu qualifizieren.
Sie beschreibt Prüfstücke, Prüfumfang, zerstörende Prüfungen und die Ableitung von Geltungsbereichen aus den Ergebnissen.
Damit entsteht eine normbasierte WPQR als Nachweis, dass ein Verfahren definierte Qualitätsanforderungen reproduzierbar erfüllt.
Nahtvorbereitung: Fugenformen für Lichtbogenschweißen
ISO 9692-1 beschreibt standardisierte Fugenformen und Nahtvorbereitungen für das Lichtbogenschweißen.
Sie unterstützt die Auswahl geeigneter Geometrien in Abhängigkeit von Blechdicke, Zugänglichkeit und Fertigungsziel.
Damit wird die Nahtauslegung vergleichbarer, planbarer und in Zeichnungen eindeutig ableitbar.
Schweißzeichen: Symbolische Darstellung in Zeichnungen
ISO 2553 standardisiert die Darstellung von Schweißverbindungen in technischen Zeichnungen durch Schweißzeichen.
Sie regelt Aufbau, Bedeutung und Anwendung der Symbole, damit Nahtform, Lage und Ausführung eindeutig kommuniziert werden.
Damit reduziert sie Interpretationsspielräume zwischen Konstruktion, Fertigung und Prüfung.
Nomenklatur: Prozessnummern für Schweißen, Löten und Schneiden
ISO 4063 legt eine einheitliche Nomenklatur mit Referenznummern für Schweiß-, Löt- und Schneidprozesse fest.
Sie ordnet Prozesse in Hauptprozesse, Gruppen und Untergruppen ein, sodass Dokumentation und Spezifikation konsistent bleiben.
Damit werden WPS, WPQR, Zeichnungen und Fertigungsunterlagen eindeutig vergleichbar.
Allgemeintoleranzen für geschweißte Konstruktionen
ISO 13920 definiert Allgemeintoleranzen für Längen, Winkel sowie Form und Lage bei geschweißten Konstruktionen.
Sie bietet Toleranzklassen als Alternative zur Einzelbemaßung und unterstützt eine praxisgerechte Werkstattgenauigkeit.
Damit lassen sich Zeichnungsangaben vereinheitlichen und Abnahmen objektiver gestalten.
Einteilung geometrischer Unregelmäßigkeiten (Schmelzschweißen)
ISO 6520-1 klassifiziert und benennt geometrische Unregelmäßigkeiten an Schmelzschweißnähten.
Sie schafft ein gemeinsames Vokabular für Befundung, Dokumentation und Kommunikation zwischen Fertigung und Prüfung.
Damit ist sie die Referenzbasis, auf die viele Bewertungs- und Abnahmeregeln aufbauen.
Qualitätsstufen für Unregelmäßigkeiten (Stahl, Nickel, Titan)
ISO 5817 legt Qualitätsstufen für Unregelmäßigkeiten an Schmelzschweißnähten in Stahl, Nickel, Titan und deren Legierungen fest.
Sie ordnet zulässige Grenzen je Unregelmäßigkeitsart und Qualitätsniveau zu und unterstützt so objektive Abnahmekriterien.
Damit wird die Bewertung von Nähten in Fertigung und Prüfung nachvollziehbar und vergleichbar.
Qualitätsstufen für Aluminium-Schweißnähte
ISO 10042 definiert Qualitätsstufen für Unregelmäßigkeiten an Lichtbogen-Schweißnähten aus Aluminium und Aluminiumlegierungen.
Sie liefert Annahmegrenzen je Fehlerart und unterstützt die Festlegung von Abnahmekriterien in Spezifikationen.
Damit ergänzt sie ISO 5817 für Anwendungen, in denen Aluminium werkstoffspezifisch bewertet werden muss.
Allgemeine Regeln: Auswahl von ZfP-Verfahren und Bewertung
ISO 17635 gibt Leitlinien zur Auswahl geeigneter ZfP-Verfahren für Schweißnähte in metallischen Werkstoffen.
Sie beschreibt Grundregeln für Durchführung, Bezug zu Verfahrensnormen und die Auswertung im Kontext von Qualitätsanforderungen.
Damit dient sie als Dachregelwerk zur konsistenten Festlegung von Prüfumfang und Bewertungslogik.
Sichtprüfung (VT) von Schmelzschweißverbindungen
ISO 17637 beschreibt die Anforderungen und Vorgehensweisen für die visuelle Prüfung von Schweißnähten.
Sie regelt Prüfschritte, Prüfumgebung, Hilfsmittel und Dokumentation zur reproduzierbaren Befundung.
Damit ist sie die Basisnorm für VT als erste und häufigste Prüfstufe in der Fertigung.
Magnetpulverprüfung (MT) an Schweißnähten
ISO 17638 legt Anforderungen an die Magnetpulverprüfung von Schweißnähten fest.
Sie beschreibt Prüfmittel, Magnetisierungsarten, Verfahrensschritte und Dokumentation zur Detektion oberflächennaher Fehler.
Damit liefert sie ein normiertes Verfahren zur schnellen Riss- und Anzeigenprüfung bei ferromagnetischen Werkstoffen.
Ultraschallprüfung (UT) von Schweißnähten
ISO 17640 definiert Techniken, Prüflevel und Bewertungsprinzipien für die Ultraschallprüfung von Schweißnähten.
Sie regelt die wesentlichen Parameter für Prüfdurchführung, Schallkopfwahl, Kalibrierung und Befundung.
Damit ist sie eine Kernnorm für volumetrische Prüfung, insbesondere bei dickeren Querschnitten und sicherheitsrelevanten Nähten.
Radiographie (RT): Filmtechnik
ISO 17636-1 beschreibt die radiographische Prüfung von Schweißnähten mit Film unter Nutzung von Röntgen- oder Gammastrahlung.
Sie regelt Technik, Bildgüte, Aufnahmebedingungen und Vorgehensweisen zur reproduzierbaren volumetrischen Fehlerdetektion.
Damit liefert sie die normierte Grundlage für klassische RT-Aufnahmen in Fertigung und Abnahme.
Radiographie (RT): Digitale Detektoren
ISO 17636-2 beschreibt die radiographische Prüfung von Schweißnähten mit digitalen Detektoren.
Sie definiert Anforderungen an Systemklassifizierung, Bildqualität, Aufnahmetechnik und Auswertung digitaler Bilder.
Damit wird RT digital vergleichbar spezifiziert und auditierbar dokumentiert.
Übersicht relevanter Regelwerke für industriellen Korrosionsschutz (Stahlbau, Anlagenbau, Instandhaltung). Die Auswahl ist orientierend; für Projekte ist stets der vertraglich geforderte Ausgabestand maßgeblich.
Die Norm legt Begriffe, Grundprinzipien und den Aufbau der ISO-12944-Reihe fest. Sie beschreibt den Rahmen zur Planung, Spezifikation und Bewertung von Korrosionsschutz-Beschichtungssystemen auf Stahl. Sie dient als Einstieg, damit die Teile 2 bis 9 konsistent angewendet werden.
Die Norm ordnet atmosphärische und spezielle Umgebungen in Korrosivitätskategorien ein. Sie unterstützt damit die Auswahl geeigneter Beschichtungssysteme und Prüfanforderungen auf Basis der Beanspruchung. Sie ist eine zentrale Grundlage für Spezifikationen und Lebensdauerannahmen im Korrosionsschutz.
Die Norm behandelt konstruktive Aspekte, die die Schutzwirkung und Dauerhaftigkeit von Beschichtungen beeinflussen (z. B. Entwässerung, Spaltmaße, Kanten, Zugänglichkeit, Vermeidung von Schmutz-/Wasserfallen).
Sie dient als Leitfaden, um bereits in der Konstruktion korrosionsfördernde Details zu vermeiden und eine beschichtungsgerechte Ausführung sicherzustellen.
Die Norm beschreibt Grundlagen zu Stahloberflächen und zur erforderlichen Oberflächenvorbereitung als Voraussetzung für leistungsfähige Beschichtungssysteme.
Sie unterstützt die Spezifikation von Vorbehandlungszielen und Schnittstellen zu den ISO-850x-Normen (Reinheit, Rauheit, Verunreinigungen).
Die Norm beschreibt typische Schutzbeschichtungssysteme und deren prinzipielle Eignung für definierte Beanspruchungen. Sie unterstützt die Auswahl von Systemaufbauten, ohne die Herstellerspezifikation zu ersetzen. Sie verknüpft Anforderungen an Vorbehandlung, Schichtaufbau und erwartete Leistung im Systemkontext.
Die Norm beschreibt Laborprüfverfahren zur Leistungsbewertung von Beschichtungssystemen. Sie schafft Vergleichbarkeit über definierte Prüfabläufe, ohne eine reale Einsatzdauer zu garantieren. Sie wird häufig für Qualifikation, Systemfreigaben und Spezifikationsanforderungen genutzt.
Die Norm beschreibt Anforderungen an die Ausführung und Überwachung von Beschichtungsarbeiten. Sie adressiert Organisation, Kontrolle und Dokumentation entlang des Beschichtungsprozesses. Sie unterstützt damit eine reproduzierbare Qualität in Neu- und Instandsetzungsprojekten.
Die Norm unterstützt die strukturierte Erstellung von Beschichtungsspezifikationen für Neubau und Instandsetzung (u. a. Umgebungs-/Korrosivitätsannahmen, Vorbehandlung, Systemaufbau, Prüf- und Abnahmekriterien, Dokumentation).
Sie hilft, Anforderungen konsistent und auditierbar zu formulieren – als Schnittstelle zwischen Planung, Ausführung und Qualitätssicherung.
Die Norm erweitert die ISO-12944-Reihe um Anforderungen für Offshore- und vergleichbare hochbeanspruchte Bereiche. Sie unterstützt die Spezifikation von Systemen für extreme Korrosions- und Mechanikbeanspruchungen. Sie wird häufig als Referenz für Marine-, Küsten- und Offshore-Anwendungen herangezogen.
Die Norm definiert visuelle Rostgrade und Oberflächenvorbereitungsgrade für Stahl vor dem Beschichten. Sie unterstützt eine einheitliche Beurteilung nach Reinigung, Entrostung und Strahlen. Sie ist ein grundlegender Referenzpunkt für Spezifikationen, Abnahmen und Prüfberichte.
Die Norm definiert Vorbereitungsgrade für Schweißnähte, Kanten und Oberflächenunregelmäßigkeiten. Sie hilft, typische Fehlstellen vor dem Beschichten eindeutig zu identifizieren und zielführend zu bearbeiten. Sie unterstützt damit eine bessere Beschichtungsperformance durch robuste Detailausführung.
Die Norm beschreibt ein Verfahren zur Beurteilung von Staub auf gestrahlten Oberflächen. Sie unterstützt die Klassifizierung nach Menge und Partikelgröße auf Basis eines Klebebandabzugs. Sie wird häufig als Freigabekriterium vor dem Beschichten eingesetzt.
Die Norm beschreibt ein Verfahren zur Extraktion wasserlöslicher Verunreinigungen von Stahloberflächen. Sie liefert damit eine Grundlage, um Salzbelastungen vor dem Beschichten zu erfassen. Sie wird oft zusammen mit der Leitfähigkeitsbestimmung nach ISO 8502-9 angewendet.
Die Norm beschreibt die Bestimmung wasserlöslicher Salze über die Leitfähigkeit eines Extrakts. Sie unterstützt eine praxisnahe Bewertung der Salzbelastung auf der Oberfläche als Risikoindikator. Sie wird typischerweise in Kombination mit einer definierten Extraktionsmethode angewandt.
Die Norm beschreibt Verfahren der Oberflächenvorbereitung durch Strahlen. Sie unterstützt die Auswahl und Anwendung von Strahlverfahren für definierte Vorbereitungsgrade. Sie dient als methodische Referenz für Spezifikationen, Arbeitsanweisungen und Qualitätskontrollen.
Die Norm beschreibt eine Klassifikation metallischer Strahlmittel zur Oberflächenvorbereitung. Sie unterstützt eine eindeutige Bezeichnung über relevante Eigenschaften und Lieferzustände. Sie gilt für neue, unbenutzte Strahlmittel und ersetzt keine Prozessqualifikation vor Ort.
Die Norm beschreibt eine Klassifikation nichtmetallischer Strahlmittel zur Oberflächenvorbereitung. Sie unterstützt eine vollständige Bezeichnung anhand definierter Eigenschaften und Lieferzustände. Sie gilt für neue, unbenutzte Strahlmittel und ersetzt keine Prozessqualifikation vor Ort.
Die Norm beschreibt Verfahren zur Messung von Nass- und Trockenschichtdicken sowie weiteren schichtdickenbezogenen Messungen. Sie unterstützt die Auswahl passender Messmethoden abhängig von Substrat, Beschichtung und Messziel. Sie dient als Referenz für Prüfpläne, Dokumentation und Abnahmekriterien.
Die Norm beschreibt die Verifizierung von Trockenschichtdicken gegenüber einer Nennschichtdicke auf rauen Oberflächen. Sie definiert Vorgehen zur Geräteeinstellung, Messflächenbildung, Stichprobenplanung und Annahme- bzw. Ablehnungskriterien. Sie wird häufig in Verbindung mit ISO-12944-Spezifikationen genutzt.
Die Norm beschreibt ein Prüfverfahren zur Bewertung der Widerstandsfähigkeit von Beschichtungen gegen Ablösung nach einem Gitterschnitt. Sie liefert eine praxisnahe, vergleichende Beurteilung, ohne eine absolute Haftfestigkeit zu messen. Sie wird häufig als schnelle Qualitätsprüfung im Projekt- und Serienumfeld verwendet.
Die Norm beschreibt Verfahren zur Bestimmung der Haftung über eine Abreißprüfung an Beschichtungen. Sie ermöglicht die vergleichende Bewertung unterschiedlicher Beschichtungssysteme und Untergründe. Sie ist besonders relevant für Abnahmen, Schadensanalysen und qualitätsgesicherte Instandsetzungen.
Die Norm beschreibt Verfahren zur Bewertung des Rostgrades beschichteter Oberflächen anhand bildlicher Vergleichsstandards. Sie unterstützt eine einheitliche Einstufung von Rostdurchbrüchen und Unterrostungen. Sie ist relevant für Zustandsbewertungen, Instandhaltungsentscheidungen und Berichtswesen.
Die Norm liefert Referenzen und ein Verfahren zur Bewertung des Kreidungsgrades von Beschichtungen. Sie unterstützt eine reproduzierbare Einstufung durch definierte Vorgehensweise und Vergleichsbilder. Sie wird häufig in der Zustandsbewertung von Wetterbewitterung und Alterung eingesetzt.
Die Norm beschreibt Schlüsselfaktoren und Kategorien der atmosphärischen Korrosivität für Metalle. Sie unterstützt die Einordnung von Umgebungsbedingungen auf Basis wesentlicher Einflussgrößen. Sie wird häufig ergänzend zur Auslegung von Korrosionsschutzsystemen herangezogen.
Die Norm beschreibt Apparatur, Reagenzien und Abläufe für Salzsprühnebelprüfungen als Korrosionsprüfung in künstlicher Atmosphäre. Sie dient der vergleichenden Bewertung des Korrosionsverhaltens von Werkstoffen und Schutzsystemen. Für Projekte ist zu prüfen, ob Amendments/Cor oder nationale Ausgaben zusätzlich gefordert sind.
Die Norm beschreibt Eigenschaften und Prüfmethoden für Stückverzinken an gefertigten Eisen- und Stahlteilen. Sie unterstützt die Spezifikation, Prüfung und Abnahme von Zinküberzügen aus dem Tauchverfahren. Sie ist besonders relevant bei Duplex-Systemen, Schnittstellen zur Beschichtung und Qualitätsnachweisen.
Die Norm beschreibt Anforderungen an Korrosionsschutz durch thermisch gespritzte metallische Überzüge. Sie adressiert Planung und konstruktive Gesichtspunkte sowie Qualitätsanforderungen für das System. Sie ist relevant, wenn Zink, Aluminium oder deren Legierungen als metallischer Schutz eingesetzt werden.
Die Norm beschreibt Anforderungen an die Ausführung von Korrosionsschutzsystemen durch thermisches Spritzen. Sie unterstützt die Prozess- und Qualitätslenkung von Vorbereitung bis Schichtauftrag. Sie wird genutzt, um eine nachvollziehbare Ausführungsqualität und Dokumentation sicherzustellen.